Code Week 2020: Fablab beteiligt sich mit 2 Aktionen

Logo der Code Week EU Code Week: Digitale Kompetenzen wecken

10.-25. Oktober 2020

Im Oktober wird die EU Code Week wieder dazu beitragen, das Leben vieler Menschen zu verändern, indem sie digitale Kompetenzen und Innovation für Bürger in ganz Europa und darüber hinaus lebendig werden lässt. Schulen, gemeinnützige Organisationen, Programmierclubs und andere Vereinigungen sind dazu aufgerufen, im Zeitraum vom 10.-25. Oktober Aktivitäten zu veranstalten, bei denen Programmieren und rechnergestütztes Denken im Mittelpunkt stehen. Teilnahmewillige werden gebeten, eine Aktivität zu organisieren, sich auf der Website der EU Code Week zu registrieren und in ihren Netzwerken die Werbetrommel zu rühren.

Das Fablab Lünen macht mit:

1. Erste Progarmmiererfahrungen für Grundschüler

In Kooperation mit der Jugendförderung der Stadt Lünen möchten wir Schülerinnen und Schülern einen ersten Einblick in die Welt des Programmierens ermöglichen und zu weiterer Beschäftigung mit dem Thema inspirieren.

Spielerisch werden mit RobyToby-Karten Wege aus dem Labyrith gesucht. Sukzessive wird die Befehlspalette erweitert, um dann mit dem Computer den Calliope mini zu programmieren.

Der Calliope mini ist eine kleine Mikrocomputer-Platine auf der Sensoren für Licht, Temperatur und Bewegung mit Befehlen abgefragt werden können und u.a. Ausgaben über Laufschrift auf einem LED-Feld, eine FarbLED und Töne programmiert werden.

Mit “Open-Roberta” wird ganz einfach mit Drag&Drop programmiert. Viele praktische Übungen, Spaß beim Ausprobieren stehen im Vordergrund; wichtig ist vor allem selber und mit anderen aktiv zu werden.

2. FreeCAD Einsteiger-Workshop online

Zentrales Thema im Fablab ist das Zeichnen am Computer. Die Fablab-Idee besagt: “alles” was wir mit dem Computer zeichen können, möchten wir mit Fablab-Werkzeugen herstellen können. Alles geht natürlich noch nicht, aber einiges läßt sich mit 3D-Drucker, CNC-Fräse und Laser-Cutter produzieren.

Aber Grundvoraussetzung ist immer die Zeichnung im Computer. Wir verwenden die freie 3D-Software FreeCAD und werden am Beispiel eines Gehäuses für eine elektronische Schaltung eine grundlegende Herangehensweise in FreeCAD zeigen.

Termin: 13.10.2020, 18.00-21.00 Uhr

Anmeldung: info@fablab-luenen.de

Etwas mehr als 2 Monate später …

Inzwischen sind schon viele neue Hummeln geschlüpft und die gefüllten hellen Kokons lassen auf weiteren Zuwachs in den nächsten Tagen schließen. Die Anzahl der Hummeln ist schwer zu schätzen (vielleicht 60-70 Tiere!?).  Jede Menge Flugaktivitäten; manchmal kommen 3 Hummeln gleichzeitig durch die Klappe.

Hummelnest in Farbe
Hummelnest in Farbe

Als Nahrungsquellen sind nach den Johannis-, Stachlbeeren, Himbeerblüten jetzt Oregano und unsere Brombeerhecke beliebt.

 

Die Hummelkönigin sieht auffällig anders, vor allem viel größer, aus. Ist es gar nicht mehr dieselbe?

Nistkasten für Hummeln

 

Hummeln lassen sich schön beobachten, gerade wenn das Volk noch so klein ist. Dies sind Ackerhummeln, deren Volk, je nach Bedingungen 50-150 Hummeln zählt. Aktuell sind es 4 Kleine und die Königin. Die hellen Kokons lassen erahnen, dass in den nächsten Tagen ca. 10 dazu kommen werden.

Die 5 Hummeln lernen gerade die Klapptür zu benutzen.  Erstaunlich, wie schnell (3h!) sie merken, wie es funktioniert. Noch hält der Draht die Tür einen Spalt weit offen, aber morgen werden sie die Tür hoffentlich ohne Hilfe öffnen können. Die Kiste ist über ein sehr feines Drahtgitter belüftet; ansonsten sind alle Ritzen abgedichtet um das Eindringen der Wachsmotten zu verhindern. Deren Larven zerstören die Hummelbrut.

Schön anzusehen ist, wie sich die 5 abends in das Nest kuscheln. Sie hängen sich oft kopfüber auf die Kokons um sie mit ihrer nicht behaarten Stelle am Bauch zu wärmen.

Der rostrote Schopf sieht bei ihnen leider bei IR-Beleuchtung) nicht zu erkennen. Sie wirken eher als hätten sie kreisrunden Haarausfall !?

Hurra! Wir haben Asyl erhalten.

Ab jetzt treffen wir uns mittwochs ab 19.00 Uhr in der Haltestelle in Lünen-Süd (Jägerstraße 44) .

Da sich die Sanierung des Bürgerhauses Horstmar noch etwas hinzieht und wir schon seit 7 Monaten ohne Räume sind, haben wir uns entschlossen, nach einem Ausweichquartier zu suchen. Es hat geklappt. Danke an alle Unterstützer, aber besonders an Madeline Brandt!

Vorerst ist das Fablab nur mit Minimalkram dort, denn Schränke und unsere Gerätschaften durch die Baustaustelle aus dem Keller heraus zu operieren, wenn alle Ausgänge durch Baugerüste und Bauzäune zugestellt sind, ist nicht so einfach. Das wird noch dauern, zumal wir noch laufende Projekte (Piep Show im Stadtgartenquartier) und die Maker Faire Ruhr diesen Monat vor uns haben.

Aber egal, wir freuen uns erst wieder einen Treffpunkt zu haben.